Angeln am Wiedelaher See: Naturidylle und kapitale Fänge
Wer im nördlichen Harzvorland nach einem abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen Gewässer sucht, kommt am Wiedelaher See nicht vorbei. Der ehemalige Kiessee direkt an der Ecker bietet nicht nur eine wunderschöne Kulisse zum Entspannen, sondern beherbergt auch einen beeindruckenden Fischbestand. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf es beim Angeln am Wiedelaher See ankommt und wie Sie hier erfolgreich sind.
Das Gewässer im Porträt: Kristallklar und tief
Als typischer Baggersee zeichnet sich der Wiedelaher See durch oft sehr klares Wasser und eine abwechslungsreiche Unterwasserstruktur aus. Steil abfallende Kanten, krautige Flachwasserzonen und tiefere Löcher wechseln sich hier ab. Das klare Wasser ist Fluch und Segen zugleich: Es macht das Angeln unglaublich spannend, erfordert von uns Anglern aber auch eine feine und unauffällige Montage.
Unsere Top-Tipps für den Wiedelaher See
1. Unauffällig fischen (Fluorocarbon ist Pflicht!)
Aufgrund der guten Sichtverhältnisse im See sind die Fische oft misstrauisch. Wir empfehlen Ihnen daher, besonders beim Raubfisch- und Karpfenangeln auf Fluorocarbon-Vorfächer zu setzen. Je unsichtbarer Ihre Montage im klaren Wasser liegt, desto höher sind die Chancen auf einen Biss.
2. Die Krautkanten im Sommer nutzen
In den wärmeren Monaten bilden sich in den Uferzonen und flacheren Bereichen markante Krautgürtel. Dies sind die Kinderstuben der Weißfische – und genau dort lauern die Räuber. Das Fischen mit krautfreien Montagen (z. B. Offset-Haken beim Spinnfischen) direkt an diesen Kanten bringt oft den ersehnten Erfolg.
3. Hotspots an den Windufer-Seiten suchen
Da der See relativ offen liegt, spielt der Wind eine große Rolle. Der Wind drückt das nährstoffreiche Oberflächenwasser und die Naturnahrung an das entsprechende Ufer. Finden Sie das Ufer, auf das der Wind steht – dort stehen meist auch die Friedfische und dicht dahinter die Räuber.
Zielfische: Wer beißt im Wiedelaher See?
Durch die gute Hege des betreuenden Vereins (dem Vienenburger Sportfischerverein) bietet der See eine tolle Artenvielfalt:
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Hecht & Barsch: Die absoluten Könige des klaren Wassers. Aggressive Barschtrupps und kapitale Freiwasserhechte sind hier keine Seltenheit.
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Karpfen & Schleien: Die krautreichen Zonen bieten Friedfischanglern hervorragende Bedingungen für urige Schleien und kampfstarke Spiegel- sowie Schuppenkarpfen.
Unser Experten-Tipp: Nutzen Sie für das Raubfischangeln am Wiedelaher See Köder in natürlichen Dekoren (z. B. Barsch-, Weißfisch- oder edle Urlaubsdesigns). Schockfarben schrecken die Fische im klaren Wasser oft eher ab, während naturgetreue Animationen den Schlüssel zum Erfolg darstellen.
Ein Juwel für Natur- und Genussangler
Der Wiedelaher See ist kein Gewässer für die schnelle Nummer – er belohnt Angler, die sich auf die Bedingungen des klaren Wassers einstellen. Wer die Natur genießt und seine Montage präzise abstimmt, wird hier Sternstunden erleben.

Der Wiedelaher See mit Blick auf den Brocken

