
Die wichtigsten Schonzeiten für Fische im Harz
Schonzeiten (alle Angaben ohne Gewähr)
Beim Angeln im Harz musst du beachten, dass du dich meist in zwei verschiedenen Bundesländern bewegst: Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Da Fischereirecht Ländersache ist, unterscheiden sich die Schonzeiten und Mindestmaße oft, je nachdem, an welchem Ufer oder in welchem Teil des Gebirges du stehst.
Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Regeln für die typischen Harzer Zielfische:
Besonders die Forellenregionen des Harzes (Bode, Oker, Innerste und die Talsperren) unterliegen strengen Schutzphasen.
Regionale Unterschiede beachten
1. Sachsen-Anhalt (Ostharz)
Im Ostharz (z.B. Bode, Rappbodetalsperre) sind die Regeln im Landesfischereigesetz Sachsen-Anhalt verankert. Hier wird oft sehr penibel auf die Einhaltung der Winterschonzeit für Salmoniden geachtet, da viele Bäche als wichtige Laichgewässer dienen.
2. Niedersachsen (Westharz)
Im Westharz (z.B. Oker, Innerste, Oberharzer Teiche) gilt die Niedersächsische Binnenfischereiordnung.
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Wichtig: An den Oberharzer Teichen (Weltkulturerbe) gibt es oft zusätzliche lokale Bestimmungen der Interessengemeinschaft Harzer Sportfischer.
Wichtige Regeln für den Harz-Angler
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Köderverbot: Während der Salmonidenschonzeit (Herbst/Winter) ist an vielen Fließgewässern des Harzes jegliches Angeln mit Kunstködern oder Köderfischen untersagt, um die laichenden Forellen nicht zu stören.
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Mindestmaße: Diese sind im Harz oft höher angesetzt als gesetzlich vorgeschrieben, um die Bestände nachhaltig zu sichern. Eine Bachforelle muss oft mindestens 28 cm oder 30 cm haben.
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Nationalpark Harz: In den Kernzonen des Nationalparks ist das Angeln in der Regel komplett verboten. Prüfe vorab genau die Grenzverläufe!
Gastangelkarte beachten!
Tipp: Da sich Schonzeiten durch behördliche Anordnungen kurzfristig ändern können, ist der Blick auf deinen Erlaubnisschein (Gastkarte) absolut Pflicht. Was dort steht, ist für dein jeweiliges Gewässer verbindlich.










