
Angeln im Mai
Angeln im Mai: Welche Fische jetzt besonders gut beißen
Der Mai ist der Startschuss für die beste Angelzeit des Jahres! Die eisigen Tage sind endgültig vorbei, die Wassertemperaturen steigen und die Fische kommen nach dem Winter und der Laichzeit so richtig in Fahrt. Wer jetzt die richtige Taktik wählt, kann Sternstunden am Wasser erleben.
Doch welche Fischarten stehen im Mai besonders im Fokus? Hier ist der große Überblick für deinen nächsten Ansitz oder Raubfisch-Trip.
1. Die Raubfische: Das Ende der Schonzeit
Im Mai schlagen die Herzen von Spinnanglern höher, denn in den meisten Bundesländern (und an den Harzer Talsperren) endet jetzt die Schonzeit für die beliebtesten Räuber.
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Der Hecht: Nach dem Laichgeschäft im zeitigen Frühjahr haben die Hechte extremen Nachholbedarf. Sie stehen jetzt oft noch flach, nah an den frisch wachsenden Krautbeeten und Schilfkanten. Aggressive Kunstköder wie Spinnerbaits, flach laufende Wobbler oder treibende Köderfische an der Pose bringen jetzt den Erfolg.
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Der Hornhecht (für Küsten-Ausflügler): Wer im Mai einen Trip Richtung Ostsee wagt, erlebt das Spektakel des Jahres – der Hornhecht ist da!
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Zander und Barsch: Während der Barsch im Mai oft im absoluten Fressrausch ist und sich hervorragend mit kleinen Gummifischen überlisten lässt, steht beim Zander noch Vorsicht an. Achtung: In einigen Regionen und Gewässern läuft die Zanderschonzeit noch bis Ende Mai, um die Brutpflege zu schützen. Informiere dich hierzu immer vorab in den Bestimmungen deines Harzer Gewässers!
2. Die Friedfische: Großer Hunger im Warmen
Mit den steigenden Temperaturen läuft der Stoffwechsel der Friedfische auf Hochtouren. Sie suchen jetzt gezielt die flachen, von der Sonne erwärmten Uferzonen auf.
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Schleien: Der Mai ist der absolute Top-Monat für die grün-goldenen Schönheiten. Schleien lieben die ersten warmen Tage. Mit einer feinen Posenmontage, dicht am Schilf oder an Seerosenfeldern platziert, und einem klassischen Mistwurm-Mais-Duo stehen die Chancen jetzt so gut wie nie.
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Karpfen: Die Riesen erwachen aus ihrer Letargie. Da sie sich oft auf das bevorstehende Laichgeschäft (meist Ende Mai/Juni) vorbereiten, fressen sie sich jetzt Energie an. Tipp: Setze auf auffällige, süße Köder (z. B. Pop-Up-Boilies in Neonfarben oder klassischen Dosenmais) in den flachen Buchten, die sich tagsüber schnell erwärmen.
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Brassen und Rotaugen: Wer Frequenzangeln liebt, kommt jetzt beim Feedern oder Stippen voll auf seine Kosten. Die Weißfische stehen in großen Schwärmen zusammen.
3. Salmoniden: Hochsaison an den Harzer Bächen
Für die Fliegen- und Forellenangler ist der Mai ohnehin eine magische Zeit. Die Maifliege schlüpft und sorgt für ein wahres Festmahl an den Gewässern.
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Bach- und Regenbogenforellen: In den sauerstoffreichen Harzer Bergbächen und Talsperren sind die Forellen jetzt extrem aktiv. Sie jagen Insekten an der Oberfläche oder kleine Brutfische im Mittelwasser. Ein kleiner Spinner oder eine gut präsentierte Trockenfliege sind im Mai eine Fanggarantie.
Taktik-Tipps für den Mai auf einen Blick
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Folge der Sonne: Die Fische stehen dort, wo das Wasser am wärmsten ist. Flache Buchten, Nordufer (die am längsten Sonne abbekommen) und Krautkanten sind jetzt deine Hotspots.
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Nicht zu viel füttern: Die Fische beißen zwar gut, aber im Mai reicht oft schon eine kleine, punktuelle Futtermenge (z. B. beim Karpfen- oder Schleienangeln), um die Fische nicht zu überfüttern. Die Aktivität zählt!
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Regeln checken: Der Mai ist der Monat der Übergänge. Prüfe genau die tagesaktuellen Schonzeiten und Mindestmaße auf deinem Erlaubnisschein für die Harzer Gewässer.
Fazit: Nix wie raus ans Wasser!
Egal ob du den Hechten mit dem Streamer nachstellst, eine Nacht auf Karpfen ansitzt oder den majestätischen Schleien nachstellst – der Mai bietet dir alle Möglichkeiten. Pack die Ruten ein und nutze die produktivste Zeit des Frühlings!










